Fotografie - und es hat klick gemacht

Lichtschranke zum automatischen Auslösen

In der ersten Übungseinheit Studiofotografie – 2 be Professional haben wir u.a. versucht, Gegenstände, die in ein mit Wasser gefülltes Gefäß fallen gelassen wurden, zu fotografieren. Dies stellte sich als schwierig heraus, da man im richtigen Moment den Auslöser drücken muss. Außerdem werden zwei Personen für ein Bild benötigt. Einer, der einen Gegenstand auf Kommando fallen lässt und einer, der dann die Kamera auslöst. 

Da ich bei meiner Kamera das Problem hatte, dass der Studioblitz nicht ausgelöst wurde, habe ich mich am nächsten Tag mit diesem Problem beschäftigt. Durch einen riesigen Zufall bin ich bei meiner Recherche auf eine Möglichkeit aufmerksam geworden, die Kamera auszulösen, ohne selbst den Auslöser zu drücken. Ab da war der Blitz erstmal hinten angestellt und ich habe meine Idee einer Lichtschranke, die die Kamera auslöst, wenn ein Gegenstand durch die Lichtschranke hindurchfällt ausgearbeitet. 

Ein Prototyp war schnell zusammengebaut und zeigte sehr zufriedenstellende Ergebnisse.


Aufbau Prototyp:

Als zentrales Element habe ich einen Arduino Uno verwendet. Dieser verfügt über diverse Ein- und Ausgänge über die sich Eingaben, aber auch Ausgaben realisieren lassen. Im Prototyp hatte ich nur einen Fotowiderstand und eine Laser LED verbaut, die die Lichtschranke dargestellt haben. Das Verhalten der Lichtschranke wurde im Arduino programmiert. Die Zeit, die die Kamera nach dem Auslösen der Lichtschranke ausgelöst hat war hier nicht änderbar. Aber es gab schon den Einrichtungsmodus und den Normalbetrieb. Im Einrichtungsmodus lassen sich Sender (Laser LED) und Empfänger (Fotowiderstand) richtig ausrichten ohne das die Lichtschranke ständig auslöst. Erst nachdem in den Normalbetrieb geschaltet wurde, löst die Lichtschranke auch aus, bzw. erst im Normalbetrieb wird ein Auslösen der Lichtschranke auch im Arduino ausgewertet.


Mit diesem Prototypen bin ich zum nächsten Foto Café gefahren und habe diesen in der Gruppe gezeigt. Es zeigte sich große Begeisterung und ich hätte ihn wahrscheinlich direkt verkaufen können. 

Zu diesem Zeitpunkt hatte ich allerdings schon ein Layout für eine Platine gemacht und bestellt um eine „richtige“ Lichtschranke aufzubauen. Ich hatte da noch die ein oder andere Idee gehabt.


Aufbau „richtige“ Lichtschranke:

Der Arduino ist weiterhin das zentrale Element in diesem Aufbau. Es wurden allerdings noch weitere Ein- und Ausgänge verwendet. So sind in diesem Aufbau nun zwei Lichtschranken verbaut, um einen größeren Bereich abzudecken der die Kamera auslöst. Auch lässt sich die Verzögerung verändern, wenn man sich im Einrichtungsmodus befindet. Die Verzögerung ist die Zeitspanne, die zwischen Auslösen der Lichtschranke und Auslösen der Kamera liegt. Ich stelle es mir einfacher vor, die Zeit über einen Knopf zu variieren, als immer die Stativhöhe anzupassen. Zu guter Letzt hat der ganze Aufbau ein Display bekommen, damit man sieht, was passiert. 

Das ganze steht auf zwei kleinen Stativen, somit ist eine Höhe von ca.  5cm bis ca. 20cm einstellbar.

Hier sieht man die Lichtschranke einmal in Aktion:

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