Fotografie - und es hat klick gemacht

RAW Bilder bearbeiten

In diesem Artikel geht es nun darum, Bilder, die im RAW- oder Rohdatenformat aufgenommen wurden, so zu bearbeiten, dass ein optimales Ergebnis erzielt wird.

Für die Bearbeitung sind spezielle Fotoprogramme erforderlich. Ich werde hier allerdings keine Beispiele nennen, jeder muss für sich selber die Programme testen und schauen, mit welchem die besten Ergebnisse erzielt werden. Das Internet könnte bei der Suche zu Rate gezogen werden 🙂

Nachdem ein Bild im Programm der Wahl geladen wurde, bitte nicht erschrecken. Von den JPEG optimierten Bildern, die sonst aus der Kamera kommen, in denen schon z.B. der Kontrast und die Farben angepasst wurden, unterscheiden sich die RAW Bilder erheblich. Wahrscheinlich sehen sie auf den ersten Blick ziemlich farblos aus. Aber keine Sorge, durch das RAW-Format haben wir nun einen größeren Spielraum, um dies zu korrigieren.

Je nach Programm sind die folgenden Punkte unterschiedlich zu finden.

Farbtemperatur:

In den RAW Bildern kann die Farbtemperatur vollständig angepasst werden. Falls wir uns beim Fotografieren mal mit dem Weißabgleich vertan haben, kann dies hier über die Einstellmöglichkeiten korrigiert werden. Es lassen sich allerdings auch einzelne Farbtöne (rot, grün oder blau) verstärken oder abschwächen.

Licht und Schatten:

Über diese Einstellungen lassen sich Details in den hellen und dunklen Bereichen im Bild zurückholen. Es lassen sich z.B. die Schwarztöne aufhellen, oder der Himmel abdunkeln.

Sättigung:

Über die Sättigung lassen sich die einzelnen Farbtöne (rot, grün und blau) so verändern, bis die Farben so wiedergegeben werden, wie sie im Original auch zu sehen waren. Aber Achtung: die Farben sollten nicht übersättigt werden!

Schärfe:

Last but not least – die Bildschärfe. Diese Bildeinstellung wird solange verändert, bis das Bild schön scharf dargestellt wird. Bei Landschaftsaufnahmen ist es gut einen höheren Schärfegrad zu haben, dahingegen wirken Portraits schnell unattraktiv, wenn der Schärfegrad zu hoch ist.

Natürlich gibt es noch eine Vielzahl mehr an Einstellungen, durch die sich Fotos besser darstellen lassen. Durch einfaches Ausprobieren kann man so lange verschiedenste Filter testen, bis man einen fürs Auge tollen Effekt hinbekommen hat. Da gibt es kein richtig oder falsch, nur ein „das gefällt mir“ 🙂

Ich habe hier mal ein paar Bilder im Vergleich:

Bild im RAW-Format ohne Bearbeitung


Bild im RAW-Format mit Bearbeitung


Bild nach automatischer Optimierung im JPG-Format

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